Die Tradition des Ortes als Inszenierungsmedium fürst(erz)bischöflicher Herrschaft ger, Salzburg 2011, S. 333–345, insb. S. 338, Abb. 5; Hans Bayr, Der Salzburger Bischofshof. Eine Rekonstruktion anhand des Inventars von 1540. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 146, 2006, S. 51–138, insb. Abb. auf S. 91. 15 Vgl. Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 58 f., 78–82, dort die Transkription des Inventars auf S. 93–138 sowie Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 317–335. Grundrisse, die eine Rekonstruktion des Gebäudes und der Raumfolgen erlau- ben, haben sich nicht erhalten. Entsprechende Rekonstruk- tionszeichnungen legen beide Autoren vor. Vgl. Bayr, Bi- schofshof (wie Anm. 14), S. 91; Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 153, Abb. 113. Weitere Rekonstruktionszeich- nungen finden sich bei Lilia Gaivan, Treppenbaukunst um 1600. Eine digital-architekturhistorische Analyse der Salz- burger Residenz, München 2025, S. 8, Abb. 5, S. 9, Abb. 6. 16 Das Appartement wird von Riegel als Privatappartement bezeichnet. Sie vermutet, dass die Räume im Rinderholz als repräsentatives, für offizielle Zwecke genutztes Apparte- ment fungierten. Vgl. Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 152, 154, Anm. 481. Zur Rekonstruktion der Raumanord- nung vgl. Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 57–59; Schlegel, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 338 f.; Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 153 f., Anm. 480. 17 Vgl. Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 154, Anm. 481; Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 59. 18 Vgl. Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 154, Anm. 482; Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 60. 19 Riegel geht davon aus, dass es sich beim Sommerhaus um ein dem Rinderholz angegliederten Trakt handelte, Bayr hingegen benennt das zweite Obergeschoss des Anbaus an das Rinderholz, in dem sich die Truchsessenstube befand, als Sommerhaus. Vgl. Riegel, Bautätigkeit (wie Anm. 13), S. 154, Anm. 483; Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 60. Die Bibliothek selbst wurde nicht inventarisiert. 20 Vgl. Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 91. 21 Vgl. Walter Schlegel, Baumaßnahmen des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612). In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, 63, 2009, S. 27–51, hier S. 28. 22 Vgl. Schlegel, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 336, 341 f.; Bayr, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 64 f. 23 Vgl. Schlegel, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 353; Gaivan, Treppenbaukunst (wie Anm. 15), S. 13. 24 Zur Baugeschichte der Salzburger Residenz in der Frühen Neuzeit vgl. Schlegel, Bischofshof (wie Anm. 14), S. 345–364, hier S. 351; Ders., Zur Baugeschichte der Salzburger Residenz. In: Barockberichte, 5/6, 1992, S. 156–160; Ders., Baumaßnah- men (wie Anm. 21), S. 27–51; Ders., Die Baugeschichte der Salzburger Residenz 1668–1687. In: Zentrum der Macht. Die Salzburger Residenz 1668–1803, hrsg. von Stephan Bstieler/ Roswitha Juffinger, Salzburg 2011, S. 13–61; Imma Walderdorff, Umbau der Residenz unter Fürsterzbischof Hieronymus Graf von Colloredo-Wallsee. In: Zentrum der Macht. Die Salzbur- ger Residenz 1668–1803, hrsg. von Stephan Bstieler/Roswitha Juffinger, Salzburg 2011, S. 153–186. Zu den Baumaßnahmen unter Wolf Dietrich von Raitenau siehe detailliert Gaivan, Treppenbaukunst (wie Anm. 15), S. 8–14. Zur Situierung seiner Appartements ebd. S. 10, 13. 25 Hierbei handelt es sich um die zeitgenössischen Bezeich- nungen der Räume, die auf dem Plan des zweiten Oberge- schosses von 1787 von Wolfgang Hagenauer (1726‒1801) in der Legende eingetragen worden sind. Vgl. Abb. 6 sowie Ulrike Seeger, Das Salzburger Appartement des Fürsterzbi- schofs Franz Anton Graf Harrach zwischen Familienan- spruch und Amtstradition. In: Höfe und Residenzen geistli- cher Fürsten. Strukturen, Regionen und Salzburgs Beispiel in Mittelalter und Neuzeit, hrsg. von Gerhard Ammerer u.a. (Residenzenforschung, Bd. 24), Ostfildern 2010, S. 445–459, hier S. 449. Zur Prunktreppe, die das Appartement er- schließt, siehe grundlegend Gaivan, Treppenbaukunst (wie Anm. 15), S. 28–37. 26 Vgl. die nachfolgenden Ausführungen sowie für das Beispiel Passau Marina Beck, Geistliche Residenzen als Medium der Herrschaftskontinuität. Fürstbischöfliche Repräsentations- strategien am Beispiel Passaus. In: 800 Jahre Veste Oberhaus (wie Anm. 5), S. 135–154, für das Beispiel Würzburg: Verena Friedrich, Zum Empfangszeremoniell am fürstbischöflichen Hof zu Würzburg. … weilen derselbe die neüe haubdtstiegen herauff geführed worden … In: 800 Jahre Veste Oberhaus (wie Anm. 5), S. 319–327. Im Vergleich mit der Raumfolge des Wiener Kaiserhofs, den Ulrike Seeger anstrebt, fehlt die Ritterstube. Vgl. Seeger, Appartement (wie Anm. 25), S. 446, 449 f. 27 Die Tradition des Ortes, die in der aktuellen Forschung als ein wichtiger Faktor frühneuzeitlicher Residenzarchitektur diskutiert wird, scheint für Keutschach somit keine Rolle gespielt zu haben. Vgl. Riegel, Hohensalzburg (wie Anm. 8), S. 102. 28 Die Burganlage wird bis ins 17. Jahrhundert als das Schloss Unser Lieben Frauen Berg bezeichnet. Unter Johann Philipp von Schönborn erfolgte ein umfassender Ausbau der Fes- tungsanlage und damit einhergehend die Umbenennung in Festung Marienberg, vgl. Stefan Kummer, Die Entstehung der Würzburger Residenz: Die Architektur 1719–1744. Erster Teil, Würzburg 2024, S. 40. Die Bezeichnung Festung Mari- enberg wird nachfolgend in diesem Beitrag beibehalten. 29 Zur Bau- und Funktionsgeschichte der Festung Marienberg siehe grundlegend Christian Leo, Die Festung Marienberg um 1525 – Versuch einer historisch-topographischen Rekon- struktion. In: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 61, 2009, S. 49–69; Ders., Neuigkeiten von der Festung Marienberg. In: Burg – Schloss – Festung. Der Marienberg im Wandel, hrsg. von Helmut Flachenecker/Dirk Götsch- mann/Stefan Kummer, Würzburg 2009, S. 35–48; Stefan Kum- mer, Das Schloss Unser Lieben Frauen Berg als Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. In: Fürstensitz – Landesfes- tung – Kulturdenkmal. Neuere Forschungen zur Würzbur- ger Festung Marienberg, hrsg. von Helmut Flachenecker/ Dirk Götschmann (Mainfränkische Studien, Bd. 88), Baunach 2016, S. 77–120; Ders., Von der Burg zum Schloss. Die Resi- denz auf dem Marienberg. In: Julius Echter. Patron der Künste. Konturen eines Fürsten und Bischofs der Renais- sance, hrsg. von Damian Dombrowski/Markus Josef Maier/ Fabian Müller, Berlin/München 2017, S. 165–174; Ders., Ent- stehung (wie Anm. 28), S. 26–33, 40–47, 66–69, 88–92. Da die Festung Marienberg über die Jahrhunderte baulich mehr- fach verändert wurde und Grundrisse erst aus dem 19. Jahrhundert vorhanden sind, lässt sich die Anordnung der Räume lediglich aus den Quellen bestimmen. 30 Der Saal wird heute als Wappen- oder Fürstensaal bezeich- net. Vgl. Leo, Neuigkeiten (wie Anm. 29), S. 43, Kummer, Entstehung (wie Anm. 28), S. 27. 31 Vgl. Kummer, Burg (wie Anm. 29), S. 165 f.; Kummer, Entste- hung (wie Anm. 28), S. 27 f. 32 Vgl. Leo, Neuigkeiten (wie Anm. 29), S. 43 f. 33 Vgl. Kummer, Burg (wie Anm. 29), S. 165 f.; Riegel, Fürsten- zimmer (wie Anm. 8), S. 31 f. 34 Vgl. Riegel, Fürstenzimmer (wie Anm. 8), S. 32; Hoppe, Struk- tur (wie Anm. 5), S. 426. Weitere Beispiele bei Ders., Das renaissancezeitliche Schloss und sein Umland. Der archi- tekturgebundene Fächerblick als epochenspezifische Herr- schaftsgeste. In: Die Vielschichtigkeit der Straße. Kontinui- tät und Wandel in Mittelalter und früher Neuzeit, hrsg. von Kornelia Holzer-Tobisch/Thomas Kühtreiber/Gertrud Bla- schitz, Wien 2012, S. 303–329, hier S. 324–327. 35 Vgl. Leo, Festung (wie Anm. 29), S. 59 f., 63–65; Ders., Neuig- keiten (wie Anm. 29), S. 42 f.; Kummer, Schloss (wie Anm. 29), S. 81; Ders., Burg (wie Anm. 29), S. 165; Ders., Entstehung (wie Anm. 28), S. 28. 36 Vgl. Leo, Festung (wie Anm. 29), S. 62; Kummer, Schloss (wie Anm. 29), S. 89 f., 106–110; Ders., Burg (wie Anm. 29), S. 166; Ders., Entstehung (wie Anm. 28), S. 30–32. 37 Vgl. Kummer, Schloss (wie Anm. 29), S. 93 f. Burgen und Schlösser 2/2026 101