Das Europäische Burgeninstitut

Das Europäische Burgeninstitut – Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung e.V. – bezweckt [lt. Satzung] die „Erforschung der historischen Wehr- und Wohnbauten und die Verbreitung der Forschungsergebnisse“.
Im Mittelpunkt der Institutsarbeit steht das Phänomen Burg als Element der mittelalterlichen Geschichte, das in seiner Komplexität nur interdisziplinär und international zu erfassen ist.
Das Institut bemüht sich um die Verknüpfung der Fachkreise und die Vermittlung von Erkenntnissen zur Weiterverarbeitung. Es organisiert wissenschaftliche Tagungen, Seminare und Studienfahrten.
Ende 1999  zog das Institut in das Schloss Philippsburg. Damit verfügen das Institut und seine wissenschaftlichen Dienste nun über eigene Räumlichkeiten.
Dem Europäischen Burgeninstitut (EBI) stehen die Forschungsbestände (Bibliothek, Archiv- und Planbestand sowie weitere Sammlungen) zur Verfügung. Es sorgt für deren kontinuierlichen Ausbau, die Pflege und Erschließung der Bestände.
Jeder Interessierte kann die Bestände des Instituts benutzen, auch wenn er nicht Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung ist. Weitere Serviceleistungen der Institutsbibliothek sind Auskünfte und Recherchen zu telefonischen und schriftlichen Anfragen.

Zudem publiziert das EBI im Auftrag der DBV u.a. die Forschungsergebnisse von Tagungen und wissenschaftlichen Veranstaltungen in Schriftenreihen

  • Reihe A: Forschungen/Dissertationen
  • Reihe B: Schriften,
  • Reihe C: Burgen, Schlösser, Gutshäuser in den neuen Bundesländern (abgeschlossen)
  • Reihe D: Europäische Burgen und Schlösser
  •  und in der vierteljährlich erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschrift „Burgen und Schlösser“ (seit 1960, in Nachfolge der Zeitschrift „Der Burgwart“ [seit 1899]).

Das Institut arbeitet eng mit anderen Instituten und Institutionen gleicher Zielsetzung in Europa zusammen. In den letzten Jahren wurden verschiedene EU-Projekte in solchen Kooperationen unter Leitung des EBI ins Leben gerufen. Dazu zählt der Aufbau der Datenbank "EBIDAT".