Landesgruppe Baden-Württemberg

Landesgruppe Baden-Württemberg
Thomas Leibrecht, Schloss, 74379 Ingersheim
Tel. (07142) 52348, dbvlgbw@yahoo.com

Veranstaltungen

30. Mai bis 02. Juni 2019  (Christi Himmelfahrt)
Burg und Ort Trausnitz auf einer Lithographie von G. Kraus 1837
Einladung zu der 4-tägigen Burgenfahrt der Landesgruppe in die burgenreiche Oberpfalz
n der Landesgruppe Baden-Württemberg als auch in Hessen und Franken Anklang gefunden haben, zeigt der Umstand, dass vor der offiziellen Ausschreibung bereits zahlreiche  Anmeldungen vorliegen.
Und da wir in dem renommierten Hotel „Wolfringmühle“ im zentral gelegenen Fensterbach (ca. 15 km östlich von Amberg) im Juni diesen Jahres aufgrund des Brückentags (Freitag, den 31.05.2019) nur noch 11 Doppel- und 15 Einzelzimmer reservieren lassen konnten, und die Reservierung nur bis zum 17.12.2018 Gültigkeit besitzt, ist eine alsbaldige Anmeldung und Überweisung des Teilnehmerbetrags anzuraten.
Angemerkt werden darf noch, dass – bis auf die Ruine Stockenfels mit einem ca. 15-minütigen bequemen Fußmarsch - alle aufzusuchenden Objekte nach wenigen 100 Metern erreichbar sind.
Weiterhin bleibt anzumerken, dass wir wieder mit Privat-PKW vom Hotel aus zu den einzelnen Burgen und Klöstern fahren werden, da wir mit einem Bus in einigen Fällen gar nicht an die einzelnen Objekte heranfahren könnten. Außerdem sparen wir so rund 1.200 €.
Diejenigen Teilnehmer, die ihren PKW zu „Transportzwecken“ zur Verfügung stellen, erhalten eine Entschädigung in Höhe von 130 € und eine ausgesuchte Routenbeschreibung.   
Nach der Anreise und Ankunft um 11.00 Uhr im Hotel Wolfringmühle in 92269 Fensterbach erwartet uns dort  ein Vesper. Ca. 12.00 Uhr geht es dann zur Burg Stockenfels, die über dem großen Knie des Flusses Regen im Wald versteckt liegt. Dieser Ort ist auch der Verbannungsort der „Bier-panscher“, einem in Bayern geradezu majestätsbeleidigenden Verbrechen. Zur Sühne müssen die Brauer – auf einer Leiter stehend, die vom Grunde bis zum Rand des Burgbrunnen reicht, in einem von Hand zu Hand reichenden Eimer so viel Wasser aus dem Brunnen schöpfen, wie sie im Leben über das zulässige Maß dem Biere beigegeben haben. Unser Führer wird uns noch weitere Sagen der Burg näher bringen.                                                            
Dann geht es zurück nach Ebermannsdorf, wo uns der über dem Ort in einem Wäldchen gelegene Achteck-Wohnturm um 1100 (Abb.) erwartet. Hier können wir aus direkter Nähe die Wohn- und Lebensverhältnisse einer freiadeligen Familie um das Jahr 1100 kennenlernen.
 Nach der Rückkehr gegen 18.00 Uhr ftreffen wir uns nach dem (fakultativen) Besuch des  Wellnessbereichs  (mit Hallenbad, finnischer Sauna und Dampfbad) zum Oberpfälzischen Büffet und zu einem gemütlicher Abend unter Burgenfreunden.
Am Freitag geht die Fahrt um 08.30 Uhr zur nördlich von Weiden gelegenen Ruine Flossenbürg, wo einst die Männer Kaiser Friedrich Barbarossas über den Nordgau wachten.
Dann geht es zurück nach Waldau, einem Ortsteil von Vohenstrauß, wo uns freundlicherweise Freifrau von Hemskerck, die Besitzerin der gleichnamigen Burg aus dem 13. Jahrhundert, um 11.00 Uhr zu einer privaten Führung erwartet.
Ansicht der Burg Leuchtenberg nach 1440 (Wandgemälde in der Kirche von Altenstadt bei Vohenstrauß)
Nach der Mittagspause bei einem Lunchpaket unseres Hotels brechen wir um ca. 12.45 Uhr zur Burgruine Leuchtenberg,  der Akropolis des Nordgaus, zu einer Führung auf, einer der am besten erhaltenen Burganlagen des Nordgaus.
Weiter geht die Fahrt zur Ruine  Murach bei Oberviechtal, einer wehrhaften Burganlage, die 1428 und 1433 zweimal vergeblich von den Hussiten belagert wurde. Vom ca. 20 m hohen Bergfried hat man einen atemberaubenden Rundblick über den Oberpfälzer Naturpark.
Vor der Burg Trausnitz im Tal  erwartet  uns Herr Babl zu einer Besichtigung der Burganlage, in der nach der verlorenen Schlacht am 28.09.1322 von Mühldorf zwischen König „Ludwig dem Bayer“ und dem Habsburger Gegenkönig „Friedrich dem Schönen“ letzterer für 2 1/2 Jahre gefangenen gehalten wurde.
Burg Trausnitz im Tal, Foto: Monhof (2016)
Am Abend erwartet uns nach einem stärkenden Abendessen wieder ein unterhaltsames „Burgenquizz“ mit interessanten Buchpreisen.
Am Samstag fahren wir nach dem Frühstück um 08.30 Uhr zu der östlich von Regensburg über dem gleichnamigen Städtchen liegenden großräumigen Burgruine Donaustauf mit ihrer kunst- und baugeschichtlich hochinteressanten Kapelle im Torturm der Kernburg.
Gegen 11.00 Uhr erwartet uns im Ortsteil Loch der Gemeinde Eichhofen eine Höhlenburg  mit Ihrem davor liegenden mächtigen Bergfried/Wohnturm.
Das Mittagessen nehmen wir danach im nahe gelegenen Gasthaus „Zur Post“ in Hohenschambach ein, wo uns eine typisch bayerische Kost erwartet. Unsere Vegetarier  haben wir dann auch nicht vergessen. An dieser Stelle wollen wir unsere Teilnehmer, die kein Fleisch essen, bitten, uns dies im Zusammenhang mit der Anmeldung mitzuteilen, damit wir für sie fleischlose Sandwiches und Mittagessen bestellen können.
Nach der Mittagspause fahren wir nach Kehlheim und von dort per Schiff durch den felsromantischen Donaudurchbruch zum direkt an der Donau liegenden welt-berühmten Kloster Weltenburg  mit der von Cosmas Damian Asam gebauten herrlichen Klosterkirche, wo uns eine halbstündige Führung erwartet.
Mit dem Schiff zurück nach Kehlheim fahren wir dann zur hoch über dem Altmühltal gelegenen Burg  Prunn mit ihrem an der Frontseite hinter dem Halsgraben liegenden wuchtigen viereckigen Bergfried und einem noch aus dem Mittelalter stammenden funktionierenden hölzernen Fallgatter. Hier wurde auch eine mittelalterliche Ausgabe des Nibelungenliedes gefunden, die uns der Führer zeigen wird.
Abends erwarten uns wieder Hallenbad und Sauna sowie ein stärkendes Abendessen.
Am Abreisetag runden wir unser Programm nach der Abfahrt um 08.30 Uhr mit dem Besuch der Klosterburg Kastl und der Schweppermannsburg ab. Kastl war ursprünglich eine Burg der mächtigen Grafen von Sulzburg. Graf Berengar von Sulzburg gründete auf der noch bestehenden Burg 1103 das Benediktinerkloster. Die Anlage hat aber ihr wehrhaftes Aussehen bewahrt.  In der dreischiffigen romanischen Klosterkirche aus dem Jahr 1129 befindet sich an den Seitenwänden ein Wappenfries, der die lokalen Rittergeschlechter abbildet, die dem Kloster Güter gestiftet haben – ein „who is who“ des Oberpfälzer Adels. Die nur einen Steinwurf entfernte Schweppermannsburg, eine typische Kleinadelsburg des 13. Jahrhunderts, bildet den Abschluss unserer viertägigen Burgenfahrt und Ort unserer letzten Mittagspause mit einem  Lunchpaket unseres Hotels.
Die Kosten insgesamt (mit Ausnahme der abendlichen Getränke im Hotel) betragen pro Person
im Einzelzimmer      390,00 €,  im Doppelzimmer    340,00 € Mit dem Eingang der jeweiligen Teilnehmergebühr auf dem Konto (Kontrodaten bitte erfragen) gilt die Teilnahme als verbindlich angemeldet. Und da, wie eingangs bereits mitgeteilt, nur eine begrenzte Zimmerzahl reserviert werden konnte, empfiehlt sich eine baldige Anmeldung. Die Teilnahme erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Teilnahmegebühr.
Anmeldeschluss ist der 17.12.2018.
Mit den besten Grüßen   
Klaus Eric Föhr (Vorstandsmitglied, DBV Landesgruppe Baden-Württemberg)



Rückblicke auf unsere Veranstaltungen 2017

Kurpfälzer Kreis
Vortragsreihe 2019 Flyer als pdf
Informationen: Christian Burkhart, Rathausstraße 16, 69221 Dossenheim,
Tel. (06221) 867316,
eMail: cburkhart@t-online.de
Der pro Person und Vortrag erhobene Eintritt beträgt € 3,--.
Ort: Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg, Palais Morass, Hauptstraße 97

Termine 2019
Mittwoch, 16. Januar 2019, 19.00 Uhr (s.t.)
Vom Adelssitz zum Klosterhof
Die Turmburg in Oberderdingen im Kraichgau
Referent: Tobias Schöneweis M.A.,
Archäologe & Kunsthistoriker,
Kurpfälzisches Museum Heidelberg
http://www.museum-heidelberg.de

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19.00 Uhr (s.t.)
Vor lauter Bäumen nix zu sehen?
Archäologische Raum- und Wegeforschung zu frühen Burgen an der Bergstraße und im Odenwald
Referent: Achim Wendt,
Büro für Bauforschung, Dokumentation
und Konzeption, Heidelberg
http://www.bauarchäologie.com

Mittwoch, 20. März 2019, 19.00 Uhr (s.t.)
Zyklopenmauern und Schleudersteine
Die jüngsten Ausgrabungen auf Burg Schlosseck bei Bad Dürkheim
Referent: Dr. Jochen Braselmann,
Ehrenamtlicher Denkmalpfleger,
Annweiler am Trifels