Aktuelles aus der LG Rheinland

1. Heimatakademie NRW

Termin: 30. März 2019, 10:00 - 17:15 Uhr
Ort:      in den Räumen der NRW-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf

Mit der ersten Heimat-Akademie widmet sich das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG)  Denkmalen als wichtigen Heimat-Orten.Speziell mit Blick auf das Erreichen der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen werden innovative Ideen und aktuelle Forschungsergebnisse zur Denkmaldidaktik präsentiert, diskutiert und Konzepte in aktivierenden Workshops entwickelt.

Denkmäler sind oftmals Identifikationsorte, sie laden zur Erkundung ein und sind als gebaute Heimat begehbare Zeugnisse der regionalen Architektur-, Gesellschafts- und Stadtgeschichte. Doch müssen sie gekonnt zum Sprechen gebracht werden, um dieses Potenzial entfalten zu können.

  • Wie können Denkmäler als Lern- und Erlebnisorte noch attraktiver für alle Generationen gestaltet werden?
  • Welche guten Beispiele gibt es bereits, die anderswo adaptiert werden können?
  • Welche Strukturen und Hilfestellungen können für die eigene Denkmalvermittlung genutzt werden?

Das Ziel der ersten Heimat-Akademie ist es, ehrenamtlich Engagierte in der Denkmalpflege und -vermittlung zu stärken. Insbesondere die Konzeption und Durchführung von attraktiven pädagogisch-didaktischen Formaten für das „eigene Denkmal“ stehen als konkrete Ziele im Fokus der ersten Akademie.
Einladung und detailliertes Programm

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Denkmalschutz ist Verfassungsauftrag in NRW – Bauministerin Scharrenbach im Dialog mit privaten Denkmaleigentümern
Presseerklärung als pdf
Auf Einladung der Deutschen Burgenvereinigung und der Familienbetriebe Land und Forst NRW traf die für den Denkmalschutz zuständige Bauministerin Ina Scharrenbach private Denkmalbesitzer in Meerbusch und Euskirchen. Ziel der Tagesfahrt: mehr über die Anliegen der Denkmaleigentümer vor Ort erfahren. Das ist deshalb wichtig, weil in NRW der Denkmalschutz in der Landesverfassung steht.
Denn viele private Denkmäler in NRW sind akut vom Verfall bedroht. Trotz aller Bemühungen und privaten Anstrengungen fehlt es den Eigentümern oft an finanziellen Mitteln für den denkmalgerechten Erhalt der historischen Bausubstanz.
Und dass die Besichtigungstour durch Euskirchen führt, ist kein Zufall – allein in Euskirchen stehen zwölf Burgen. Auch sonst ist NRW reich an Baudenkmälern: Es gibt insgesamt 82.238 Baudenkmäler, von denen 64.066 – also gut drei Viertel – Privatpersonen gehören. 7.135 sind im Eigentum von Kirchen, 9.423 Objekte gehören den Kommunen, 1.028 dem Land und 586 dem Bund.

Gruppenfoto vor Burg Veynau: Dr. Andrea Pufke (LVR), Baron Elverfeldt (Stellv. Vorsitzende FAB), Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Dombaumeiserin i.R. und Präsidentin der DBV), Ministerin Ina Scharrenbach (CDU), Baron Elmendorf, Detmar Westhoff (Vorsitzender Landesgruppe Rheinland DBV), Dr. Vogel-Claussen (DBV), Lutz Heitmueller (Dt. Stiftung Denkmalschutz).
Gruppenfoto vor Burg Veynau: Dr. Andrea Pufke (LVR), Baron Elverfeldt (Stellv. Vorsitzende FAB), Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Dombaumeiserin i.R. und Präsidentin der DBV), Ministerin Ina Scharrenbach (CDU), Baron Elmendorf, Detmar Westhoff (Vorsitzender Landesgruppe Rheinland DBV), Dr. Vogel-Claussen (DBV), Lutz Heitmueller (Dt. Stiftung Denkmalschutz).