Aktuelles aus dem Verein

Aktuelle Informationen, den Verein, Denkmalschutz, Publikationen oder Burgen und Schlösser betreffend

Presseerklärung zum Tag des Offenen Denkmals 2019

Aktuelle Termine

9. - 13. September
Burgenworkshop auf der Kuckenburg

23.-27. September 2019
Seminar für Burgenforschung im Deutschen Burgenwinkel

21. November 2019
Kolloquium im Rahmen der Exponatec Cologne
WEHE DEN ERBEN

24.-26. April 2020
DBV-Jahresfahrt in Sachsen-Anhalt mit Mitgliederversammlung in Quedlinburg

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Gesetzentwurf zur Grundsteuerreform

Denkmäler haben einen zusätzlichen Abschlag bei der Bewertung für die Grundsteuererhebung verdient

Die Deutsche Burgenvereinigung zusammen mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Verein Schlösser und Gärten in Deutschland e.V., der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V., dem Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) e.V. und den Familienbetrieben Land und Forst e.V. , also sechs bundesweit aktive Organisationen, die sich für den Schutz und den Erhalt unseres baulichen Kulturerbes einsetzen, bitten den Bundesminister der Finanzen mit einem gemeinsamen Schreiben, im Gesetzentwurf zur Neuregelung der Grundsteuer die Besonderheiten unserer Baudenkmale zu berücksichtigen. Presseberichten zu Folge sieht der vorliegende Gesetzentwurf zur Grundsteuerreform vor, unser kostbares Kulturerbe wie normale Gebäude von 1948 zu behandeln. Das würde bei der Grundsteuer B zu einer unverhältnismäßig hohen Mehrbelastung des privaten Denkmaleigentums führen. Wegen der gesetzlichen Erhaltungspflicht, des Veränderungsverbots, der Nutzungseinschränkung und wegen der großen Unterhaltslasten fordern wir bei der Grundsteuerveranlagung einen allgemeinen Denkmalabschlag.

Gemeinsames Schreiben an BMF Olaf Scholz zur Grundsteuerreform
Das Schreiben ging in Kopie an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die  Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder, die Finanzminister und Finanzministerinnen sowie die Kulturminister und Kulturministerinnen der Länder.
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Fürst Bentheim-Tecklenburg neuer Präsident

Die Deutsche Burgenvereinigung hat ein neues Präsidium. Bei den dieses Jahr turnusmäßig stattfindenden Präsidiumswahlen stand die bisherige Präsidentin Frau Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, die von  1995 bis 2013 auch schon Vizepräsidentin der Vereinigung gewesen war, nach sechs Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Ihr Nachfolger ist Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg aus Rheda-Wiedenbrück.
Präsidium: Stefan Köhl, Rüdiger Mertens, Maximilian Fürst zur Bentheim-Tecklenburg, Prof. Dr. Stefan Breitling, Thomas Leibrecht, Foto: Thomas Monhof, Celle 2019
Frau Prof. Schock-Werner scheidet nach 24 Jahren aus dem Präsidium der Deutschen Burgenvereinigung aus. Die engagierte Architektin und Kunsthistorikerin geht dem Denkmalschutz aber nicht verloren. Die von 1999 bis 2012 in Köln tätige Dombaumeisterin gilt als international renommierte Expertin auf diesem Gebiet und ist kürzlich von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters zur Koordinatorin für deutsche Hilfsangebote beim Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre Dame ernannt worden.

Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg, Präsident, Foto: Monhof Celle 2019Zu ihrem Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung am 5. Mai 2019 in Celle einstimmig den Unternehmer und Kunsthistoriker Maximilian Nicolaus Fürst zu Bentheim-Tecklenburg, Eigentümer der Schlösser Rheda, Hohenlimburg, Clarholz, Bosfeld sowie des ehemaligen Klosters Herzebrock. Der 1969 geborene Chef des Hauses Bentheim-Tecklenburg ist seit 2003 Mitglied in der Deutschen Burgenvereinigung und war bereits im letzten Jahr in das Präsidium gewählt worden.


Der Jurist und Denkmalschützer Rüdiger Mertens aus Frankfurt/Main wurde als Vizepräsident wiedergewählt. Er gehört der DBV seit 44 Jahren an und war früher langjähriger Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland.

Stefan Köhl, Schatzmeister, Foto: Thomas Monhof Celle 2019Als neuer Schatzmeister wurde von der Versammlung der Mittelalterarchäologe Stefan Köhl aus Bad Kreuznach gewählt. Seit 1977 Mitglied der DBV und aktueller Vorsitzender ihrer Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland, bringt er als Absolvent einer Banklehre, langjähriger Bürgermeister einer Kleinstadt , Eigentümer eines Baudenkmals und Gastronom die besten Voraussetzungen mit, die Finanzen der Burgenvereinigung professionell zu managen.


Prof. Dr. Stefan Breitling, Präsidiumsmitglied, Foto: Thomas Monhof, Celle 2019
Die Satzung der DBV schreibt vor, dass im Präsidium der DBV neben einem Eigentümer eines Baudenkmals auch ein Denkmalschützer und ein Wissenschaftler aus den Disziplinen der Burgenforschung vertreten sein sollen. Herr Dr.-Ing. Stefan Breitling wird als Professor für Bauforschung und Baugeschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und als selbständiger Bauforscher und Gutachter beide Aufgaben im Präsidium vertreten.


Als Beisitzer bestätigt wurde als Vertreter der Landesgruppen in der DBV Herr Thomas Leibrecht aus Ingersheim. Der 1957 geborene Historiker und Kunsthistoriker und Leiter eines internationalen Studienzentrums in Heidelberg ist seit 1981 Mitglied der DBV und seit 1993 Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg.

Der neue Präsident Fürst Bentheim-Tecklenburg gratuliert Frau Prof. Dr. Schock-Werner zur Ehrenpräsidentschaft, Foto: Thomas Monhof in Celle 2019
Am Schluss der Veranstaltung in Celle ernannte die Mitgliederversammlung auf Antrag des früheren Präsidenten Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn Frau Schock-Werner zur Ehrenpräsidentin der Deutschen Burgenvereinigung.
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Das Forschungsstipendium 2019 ist ausgeschrieben
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DBV Förderleitfaden ist online
Die Erhaltung der teilweise hunderte Jahre alten historischen Bausubstanz, um die es hier geht, ist meist mit kostspieligen Restaurierungsmaßnahmen verbunden, deren Finanzierung den Eigentümern nicht leicht fällt.
Wohin kann man sich also als Eigentümer eines Baudenkmals wenden? Welche Förderadressen gibt es?
Gemäß der in unserer Satzung geforderten „Beratung der Eigentümer von historischen Wehr- und Wohnbauten bei der Wiederherstellung, Erhaltung und sinnvollen Nutzung dieser Baudenkmale“ ist auf Initiative des Präsidiums der DBV ein Leitfaden der Fördermöglichkeiten und Preise für Denkmalschutz und Denkmalpflege erarbeitet worden, der die für den Denkmalschutz relevanten Stellen nennt, wo Zuschüsse beantragt werden können.
Download Förderleitfaden
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